Kooperationen

Die Kanzlei am Sitz Hamburg Bramfeld wird in Bürogemeinschaft mit Frau Rechtsanwältin Franziska Benthien geführt.

Frau Rechtsanwältin Benthien ist ebenfalls Fachanwältin für Sozialrecht und spezialisiert auf die Vertretung von Mandanten mit psychischen und/oder physischen Behinderungen.

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http://www.ra-benthien.de/

 

Darüber hinaus besteht eine Kooperation mit der Steuerberaterkanzlei Thomas Schelly in Hamburg Eppendorf

 

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Kanzlei Thomas Schelly
Steuerberater
Christoph-Probst-Weg 4
20251 Hamburg

http://www.schelly-steuerberater-hamburg.de/

 

sowie der sozialen Beratungsstelle Eimsbüttel

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Fruchtallee 9
20259 Hamburg

http://soziale-beratungsstelle.mookwat.de/

Sie haben Fragen zu einem der Rechtsthemen?
Rufen Sie uns gerne an:

 tel 040 732 00 48

Gebühren und Honorare

Die Höhe der Gebühren richtet sich grundsätzlich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG), in dem die gesetzlichen Mindestgebühren festgesetzt sind, die nicht unterschritten werden dürfen. In der Regel richten sich die Gebühren nach dem sogenannten Streitwert.  Zu unterscheiden ist zwischen der außergerichtlichen Beratung, dem Honorar für die außergerichtliche Vertretung sowie für die gerichtliche Vertretung.

 

Benötigen Sie einen anwaltlichen Rat oder eine Auskunft, beträgt die Gebühr für ein erstes Beratungsgespräch maximal 190,00 EUR zzgl. Mehrwertsteuer. Möchten Sie zur Einschätzung der Rechtslage ein Gutachten erstellt haben, fallen hierfür maximal 250,00 EUR zzgl. MwSt. an. In Einzelfällen kann durch eine vorab geschlossene Gebührenvereinbarung eine höhere Beratungspauschale entstehen.
Benötigen Sie nicht nur eine Beratung, sondern auch eine anwaltliche Vertretung, in dem z.B. an den Arbeitgeber geschrieben werden soll, richtet sich die Gebühr nach dem RVG (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz). Je nach Arbeitsaufwand entsteht eine 0,5 bis 2,5fache Gebühr. Die Mittelgebühr beträgt 1,3 und wird bei einem durchschnittlichen Arbeitsaufwand in Rechnung gestellt.
 
Wenn die Tätigkeit umfangreich oder besonders schwierig war, wird eine höhere als die 1,3fache Gebühr berechnet. Die Gebühren werden nach dem Wert berechnet, um den es bei der rechtlichen Auseinandersetzung geht, dem sogenannten Gegenstandswert. Die Gebührenstaffelung nach Gegenstandswert können Sie der Anlage 2 zum RVG entnehmen.
 
Soweit eine außergerichtliche Einigung herbeigeführt werden kann, fällt außerdem eine Einigungsgebühr von 1,5 an.
Auch hier werden die Gebühren wieder nach dem Gegenstandswert berechnet. Für die gerichtliche Vertretung fällt grundsätzlich eine 1,3fache Verfahrensgebühr an, für die Vertretung im Gerichtstermin eine weitere 1,2fache Termingebühr. Wird zudem ein Vergleich geschlossen, kann eine weitere 1,0fache Vergleichsgebühr hinzukommen.
 
Grundsätzlich gilt, dass der Unterlegene im Verfahren die Kosten des Verfahrens, also auch Ihre Anwaltskosten trägt. Bei teilweisem Obsiegen wird eine entsprechende Quote gebildet oder jeder trägt seine Kosten selbst. Sowohl im Arbeitsrecht, als auch im Familienrecht gibt es zahlreiche Ausnahmen, bei denen die Parteien/Beteiligten ihre Anwaltskosten auch für den Fall des Obsiegens in voller Höhe selbst tragen müssen. Soweit dies in Ihrem Fall relevant sein sollte, weisen wir Sie explizit darauf hin.
90 Prozent aller sozialgerichtlichen Verfahren werden anhand von Betragsrahmengebühren abgerechnet, § 3 Abs. 1 S. 1 RVG, § 183 SGG. Grundsätzlich ist bei Bestimmung der Betragsrahmengebühr von der sog. Mittelgebühr, das heißt der Hälfte der Summe der Mindest- und Höchstgebühr, auszugehen. Damit wird die Tätigkeit des Anwalts im Durchschnittsfall abgegolten.
 
Ein Beispiel:
In einem Widerspruchsverfahren beträgt die Mittelgebühr 300,00 EUR. Hinzu kommt eine Telekommunikations- und Postpauschale in Höhe von 20,00 EUR sowie Umsatzsteuer in Höhe von derzeit 19 %. Bei einem durchschnittlichen Widerspruchsverfahren, bei dem eine Person vertreten wird, entstehen damit im Normalfall Gebühren in Höhe von insgesamt 380,80 EUR.
Haben Sie eine Rechtsschutzversicherung, klären wir für Sie direkt mit Ihrer Versicherung, ob die Kosten übernommen werden.
Soweit Sie die Kosten für ein gerichtliches Verfahren nicht oder nur teilweise aufbringen können, besteht die Möglichkeit, Prozess-/Verfahrenskostenhilfe zu beantragen, um die Möglichkeit zu geben, Ihre Rechte zu verfolgen oder sich gegen unberechtigte Ansprüche zu verteidigen.
 
Prozess-/Verfahrenskostenhilfe wird Ihnen gewährt, soweit Ihre Angelegenheit hinreichende Aussicht auf Erfolg hat und Sie nach Ihren persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen nicht in der Lage sind, die Kosten der Prozessführung (Gerichtskosten und eigene Rechtsanwaltsgebühren) zu tragen. Hierfür müssen Sie das Formular über die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse (PKH-Formular hier bei uns im Download) ausfüllen, welches sodann von uns für Sie bei Gericht eingereicht wird. Das Gericht entscheidet über Ihren Antrag.
Honorarvereinbarungen sind im Einzelfall dann erforderlich, wenn die gesetzlichen Gebühren keine angemessene oder kostendeckende Vergütung darstellen.
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